Die Nürburgring-Story - Das Desaster und die Folgen

Rückblicke auf drei Jahre nach der Nürburgring-Insolvenz

Der Artikel lebt leider von Unschärfen und lässt keinen Raum für den jahrelangen Widerstand der Vereine und Initiativen. Sehr schade, es hätte besser recherchiert und expliziter nachgefragt werden können.

Herr Köbler von den Grünen RLP weiss es ganz genau: die Überführung des Nürburgrings in eine Stiftung ist beihilferechtlich nicht möglich - Punkt!

Wir schlagen vor, dass sich Herr Köbler einmal von Rechsanwälten, die auf Beihilferecht spezialisiert sind, eingehend beraten lässt, da er sich absolut im Irrtum befindet. Es gab bereits Gutachten dazu, die diesen Weg befürworteten.

Sehr geehrter Herr Köbler, mit der Verbreitung solcher Unwahrheiten und der Schaffung von Unsicherheiten begeben Sie sich ins eindeutig ins Abseits und geben auch noch deutlich zu verstehen, dass Sie von der Materie, mit welcher Sie seit langem befasst sind, null Ahnung haben. Amigofilz und Parteienmief schaffen ein Lehrstück für vermurkste Politik, die gebetsmühlenartig mit eigenen Wahrheiten gerechtfertigt wird, um sie überhaupt noch dem dummen Wähler verkaufen zu können.

Die nächste Bankrott-Erklärung folgt sogleich: Das Nürburgring-Gesetz wird als Großtat der Landesregierung verkauft, obwohl es nur ein hohles Schriftstück ist, welches unkalkulierbare Risiken offen lässt. Man muss aufpassen, nicht zum Zyniker zu werden, wenn solche Geisterfahrer nicht nur unseren Nürburgring zugrunde richten, sondern das Land gleich und sehr gründlich mit. Rheinland-Pfalz hat die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer.

Wir sind von der rot-grünen Landesregierung gewohnt, dass man Aussagen ohne Hand und Fuss trifft und anschließend mit Sack- und Asche-Gesten die Scherben zusammenkehren muss. Hagestolze und Großmannssüchtige erklären uns dann - wie jetzt auch - wie die Welt funktioniert und warum der Steuerzahler mal wieder bluten soll.

Wer solchen Parteien bei der nächsten Wahl seine Stimme gibt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.


Interview mit Köbler: Die Nürburgring-Story