Podiumsdiskussion „Quo vadis Nürburgring?“ beim Straßenfest in Nürburg

Mit Verlaub, Herr Stuck, das glaubt Ihnen doch kein Mensch mehr. Die Fakten sehen anders aus. Wieso finden gleichzeitig mit dem reglementierten 24h Rennen zwei weitere Rennen, u.a. ein FIA WRC Lauf ohne jegliche Beschränkungen statt? Man hat sich nicht bemüht, weil man sich für den deutschen Rennsport nicht einsetzt! Der ehemalige FIA-Vize und ADAC Ehrenpräsident, Otto Flimm, hat kurz skizziert, wie man dieses ganze Tohuwabohu von Anfang hätte vermeiden können. Vielleicht hätte Stuck man von seinem Sockel steigen und Otto Flimm um Rat fragen sollen? Wenn die jetzt freudig und zeitlich geschickt von Christan Schacht angekündigten Massnahmen der FIA nicht genügen, so hat das folgende Drama Stuck durch seinen Nichteinsatz ganz alleine zu verantworten!

Herr Schumacher steht nicht für die immer noch undurchsichtigen, russischen Eigentümer CNG. Diese können aufgrund der Rechtslage in den nächsten Jahren nur Pächter sein. Und niemand investiert in einer solchen Situation einen überflüssigen Cent! Deshalb war es schon lange klar, dass die Massnahmen aufgehoben werden und Umbaumassnahmen vom Tisch sind.

Dass es Ring ruhig ist, ist eine Mär. Die „zukünftigen“ Eigentümer überziehen sich gegenseitig mit Prozessen. Die Protestbewegung sammelt sich und wartet auf ihren Einsatz.


Ossi Kragl moderiert die Podiumsdiskussion


Auf dem Podium: (v.l.n.r. Carsten Schumacher - GF der CNG, Hans-Joachim Stuck - DMSB-Präsident,
Karl Mauer - Generalbevollmächtigter VLN, Holger Adrio, Olaf Manthey

 

Alle Fotos: © H. Breuer - Club Green Hell e.V.

Die Märchenwelt eines DMSB-Präsidenten, die artikulierte Wut der betroffenen Teams und der unbürokratische Lösungsvorschlag eines Otto Flimm

‪Stuck ließ sich vorführen wie ein Schuljunge, hatte nur stereotype Antworten ohne jede Aussage parat. Logischerweise entludt sich der Zorn von Jürgen Alzen und Klaus ‪#‎Abbelen‬ über die untragbare Situtation. Olaf ‪#‎Manthey‬ analysierte die Probleme messerscharf. Wies darufhin, dass das Nose-Up-Problem nicht nur den Experten sondern auch den Rennfans schon lange vor dem Unfall bekannt war. Wer ihn ein bisschen kennt, konnte seinen Unmut deutlich spüren. Stuck und ‪#‎Schumacher‬ verfolgten teilweise wie versteinert die Diskussion ohne jeden konstruktiven Beitrag. Allein das gebtsmühlenartige wiederholen, dass mann nichts machen könne, weil man von der ‪#‎FIA‬ abhängig sei, provozierte Zwischenrufe und Gelächter. Treffende Einwände wurden von Stuck in seiner unnahmahmlich arroganten Art abgeschmettert. Klaus Abbelen regte an, zur Entschärfung der Rennstrecke einen Kreisverkehr und einen Zebrastreifen anzulegen. Kai ‪#‎Schauroth‬ mahnte deutlich an, dass der DMSB für die Veranstalter Ansprechpartner sei und nicht die FIA. Striezel kommentierte dies mit: "wir setzen die FIA Gesetze um, warum die so sind kann ich Ihnen nicht sagen". Was für ein Armutszeugnis!

Die Einlassung von Herrn Schumacher, dass man handeln müsse, weil die Verlängerung der Streckengenehmigung durch die FIA anstehe, war längst schon vor dem Unfall bekannt. Der Unfall ändert nichts am regelmässigen Turnus dieser Abnahme.

Das fulminante Finale wurde durch Otto Flimm eingeleitet, der dem DMSB Präsidenten aufzeigte, wie man eine solch kritische Situation auch hätte unbürokratisch lösen können. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.



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