Das können wir so nicht stehen lassen!

Vielen Dank Frau Dreyer‬, dass Sie uns gründlich und gewissenlos alle Feste verderben! Nachdem Sie öffentlich das Thema Nürburgring‬ für beendet erklärt haben, fangen die Probleme für die Bevölkerung in der Eifel gerade erst an! Formel1 weg! Rock am Ring weg! Das macht fast 25% der jährlichen Einnahmen aus. Wie viele Großveranstaltungen dürfen diese Heuschrecken noch verzocken und den Ring zur cash cow machen? Wie und womit soll die Region überleben? Und die von Ihnen höchstpersönlich eingesetzten Dilettanten dürfen ihre Zerstörung weiter ungehindert fortführen. Sie sind zwar nur Pächter, aber sie dürfen die Bürger mithilfe öffentlichen Eigentums derart schädigen, dass einem hören und sehen vergeht. Ja, richtig - mit öffentlichem, aus Steuergeldern errichtetem Eigentum! Denn bis heute hat die EU dem Verkaufsprozess keine Rechtskraft verschafft. Die Landesregierung schaut kaltschnäuzig einfach zu und verschließt die Augen vor den Folgen! Und was ist mit den von Ihnen und Roger Lewentz nicht eingehaltenen Versprechungen? Die Erfahrungen mit dieser Landesregierung haben uns gelehrt, immer genauestens hinzusehen, nichts mehr zu glauben und alles zu hinterfragen. Der geplant begangene Verrat an der Region ist politisches Versagen ohne Beispiel.

Jetzt werden Sie sicher argumentieren, dass Sie keinen Einfluss auf den Verkaufsprozess haben und gehabt haben. Das ist eine schamlose Lüge! Es handelt sich um eine Insolvenz in Eigenverwaltung und da hat der Hauptgläubiger (das Land) jederzeit Eingriffsmöglichkeiten. Das Land stellt sogar den Vorsitz beim Gläubigerausschuss und Sie wollen Sie uns weiterhin dieses Märchen auftischen? Und da der Steuerzahler durch die unterirdische Geschäftspolitik der CNG z.B. durch fehlende Gewerbesteuereinnahmen oder auch durch das Anwachsen der Arbeitslosigkeit etc. weiter geschädigt wird, müssen Sie als Landesmutter schnellstmöglich Sorge tragen, diesen untragbaren Umstand sofort zu beenden. Oder ist es Kalkül, die Gemeinden demnächst am Tropf von Mainz zu halten?

So viele Brandbriefe haben wir geschrieben, so dass das Thema Nürburgring in der Staatskanzlei lichterloh brennen müsste. Nehmen Sie Ihren Mut zusammen, ja - nehmen Sie die Herausforderung an, den Menschen und dem Nürburgring endlich beizustehen!

Besinnen Sie sich - noch kann das Schlimmste verhindert werden! Der Nürburgring und die Region können es sich einfach nicht leisten , weitere größere oder auch kleinere Veranstaltungen zu verlieren! Zig-fach ist inzwischen aufgezeigt worden, dass die Argumentation der Landesregierung ins Leere läuft. Sie stimmt einfach nicht und wenn Sie Herrn Nuvoloni auch hundertmal beteuern lassen, es sei anders. Die Region erwartet, dass die Regierung sich endlich verantwortungsbewusst verhält und erkennt, dass ein Verkauf in Privathand der falsche Weg ist.

Wir appellieren an Sie, Frau Dreyer und auch an die Landesregierung, verhindern Sie diese weitere Verramschung des Rings durch Risikokapital-Spekulanten! Es gilt jetzt sofort alternative Lösungswege zu erarbeiten, die sicher die Katastrophe verhindern. Eine Lösung, die die Landesregierung weder geprüft noch beachtet hat, ist die Überführung des Nürburgrings in eine Stiftung. Dies ist umso bemerkenswerter, weil diese Lösung die öffentlichen Haushalte nicht belastet.

Es ist immer noch nicht zu spät, gemachte Fehler zu korrigieren und ein zukünftiges Desaster zu verhindern. Das sind die Aufgaben einer Landesmutter, nicht die Bürger wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen und das Thema für beendet zu erklären!

Ostergrüsse Malu Dreyer



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Lesen Sie bitte hierzu auch den renn.tv-Betrag: Dreyer´s Demokratieverständnis: weglächeln oder weglöschen.